EINLEITUNG: EIN HISTORISCHER ZWEITER ANLAUF
Vietnam beginnt mit einem der wohl bedeutendsten Infrastrukturprojekte seiner modernen Geschichte. Nach dem abrupten Abbruch seines ursprünglichen Atomprogramms im Jahr 2016 hat das Land mit bemerkenswerter Entschlossenheit und Geschwindigkeit den Kurs geändert. Im November 2024 verabschiedete die Nationalversammlung die Resolution 174/2024/QH15, mit der die Entwicklung der Kernenergie in der Provinz Ninh Thuận offiziell wieder aufgenommen und die achtjährige Aussetzung aufgehoben wurde. Diese Resolution war kein vorsichtiger Schritt – sie war eine strategische Erklärung, gestützt durch den vollen Konsens von Exekutive und Legislative.
Im Zentrum dieser Wiederbelebung steht das Kernkraftwerk Ninh Thuận 2, gelegen in Vĩnh Hải im Bezirk Ninh Hải, Provinz Ninh Thuận. Das Projekt wurde PetroVietnam (PVN) als designiertem Investor übertragen – ein direkter und strukturierter Einstiegspunkt für erfahrene internationale Kernenergieinvestoren mit der Technologie und finanziellen Kapazität, ein Projekt dieser Größenordnung zu realisieren. Vietnam hatte zwischen 2010 und 2012 zwischenstaatliche Rahmenabkommen mit mehreren technologieexportierenden Nationen geschlossen, die Machbarkeitsstudien für die Standorte in Ninh Thuận abdeckten. Diese Rahmenwerke, die ein Jahrzehnt lang ruhten, können nun auf einer wesentlich stärkeren rechtlichen und kommerziellen Grundlage reaktiviert werden.
Dieser Artikel analysiert die rechtliche und regulatorische Landschaft des Projekts Ninh Thuận 2, erklärt, warum frühere Atominitiativen gescheitert sind und wie diese Fehlerquellen strukturell behoben wurden, und legt die spezifischen rechtlichen Arbeitspakete dar, die internationale Investoren und ihre Rechtsberater beherrschen müssen, um das Projekt bis zum finanziellen Abschluss und zur erfolgreichen Umsetzung zu führen.
Der Neustart der Kernenergie in Vietnam ist keine politische Geste. Es handelt sich um ein rechtlich verankertes, finanziell abgesichertes und institutionell unterstütztes Programm, das die Energieversorgung des Landes für die nächsten fünfzig Jahre prägen wird. Die Frage ist nicht, ob Ninh Thuận 2 gebaut wird – sondern wer es bauen wird und wer es durch die regulatorische Architektur Vietnams führen wird.
I. WARUM DIE FRÜHEREN PROJEKTE GESCHEITERT SIND – UND WARUM ES DIESES MAL ANDERS IST
Das Verständnis, warum Vietnams erstes Atomprogramm zusammenbrach, ist entscheidend, um zu verstehen, wie das wiederbelebte Programm strukturell neu gestaltet wurde, um dasselbe Schicksal zu vermeiden. Die Einstellung im Jahr 2016 war kein einzelnes Ereignis – sie war der Höhepunkt einer Reihe von sich überschneidenden rechtlichen, finanziellen und institutionellen Mängeln.
1.1 Die fünf Hauptursachen des Scheiterns 2016
• Kostensteigerung ohne tragfähiges Finanzierungsmodell. Die geschätzten Investitionen für die beiden Werke in Ninh Thuận verdoppelten sich von der ursprünglichen Zahl auf etwa 400 Billionen VND (damals ca. 18 Milliarden USD), wodurch die Kosten pro kWh stark anstiegen. Vietnam fehlte ein staatliches Finanzierungsmodell, das diese Verpflichtung aufnehmen konnte, ohne die öffentliche Schuldenobergrenze von 65 % des BIP zu überschreiten. Es gab keine projektfinanzierte Struktur mit mehreren Kreditgebern, die durch Exportkreditagenturen abgesichert war – nur bilaterale Regierungskreditlinien, die unpassend in den Rahmen des vietnamesischen Gesetzes über öffentliche Investitionen eingebettet waren.
• Unvollständiger regulatorischer und Genehmigungsrahmen. Das Atomenergiegesetz von 2008 war zwar wegweisend, wurde jedoch nie von einem vollständigen Paket an Durchführungsbestimmungen begleitet, die für die Lizenzierung, den Bau und den Betrieb einer Atomanlage erforderlich waren. Kritische Lücken bestanden bei den Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung für Nuklearstandorte, der Unabhängigkeit der Nuklearsicherheitsbehörde, der Lizenzierung des Strahlenschutzes und der rechtlichen Behandlung von Atommüll. Für ausländische Auftragnehmer gab es keinen klaren Rechtsrahmen für Haftung, Entschädigung oder höhere Gewalt im nuklearen Kontext.
• Fehlende kohärente PPP- und Abnahme-Struktur. Vietnam verfügte 2016 über kein PPP-Gesetz, das ein Projekt dieser Art aufnehmen konnte. Der Rahmen für Stromabnahmeverträge war nicht an die spezifischen Eigenschaften der Kernenergie angepasst: sehr lange Bauzeit, kapitalintensives, aber brennstoffeffizientes Betriebsprofil und die Notwendigkeit eines garantierten, inflationsgebundenen Tarifs über eine Lebensdauer von 40 bis 60 Jahren. Ohne einen bankfähigen PPA hätte kein kommerzieller Kreditgeber oder keine Exportkreditagentur zugesagt.
• Öffentliche und politische Besorgnis nach Unfällen. Die Nuklearkatastrophe von Fukushima Daiichi 2011 löste weltweit eine Neubewertung der nuklearen Sicherheit aus. In Vietnam lieferte sie jenen im politischen Establishment Munition, die Bedenken hinsichtlich Zeitplan und Kosten des Programms hatten. Umfragen zur öffentlichen Akzeptanz zeigten eine sinkende Unterstützung, und der Ausschuss für Wissenschaft, Technologie und Umwelt der Nationalversammlung wies wiederholt auf Sicherheitslücken als Grund für Verzögerungen hin.
• Defizit an institutioneller Kapazität. Vietnam fehlten die ausgebildeten Nuklearingenieure, Sicherheitsinspektoren und Rechtsexperten, die erforderlich gewesen wären, um eine nukleare Regulierungsbehörde nach IAEA-Standards zu betreiben. Die rechtlichen und technischen Institutionen waren schlicht nicht bereit, ein Projekt dieser Komplexität zu managen, und das Fehlen einer kritischen Masse an qualifizierten Nuklearfachleuten bedeutete, dass selbst bei einem vollständigen Rechtsrahmen die Umsetzungskapazität unzureichend gewesen wäre.
1.2 Die Strukturreformen, die die Kalkulation im Jahr 2026 verändern
Jede der oben genannten Fehlermodi wurde im Reformzyklus 2024 bis 2026 gezielt adressiert. Dies ist keine kosmetische Neuverpackung desselben gescheiterten Ansatzes – es handelt sich um eine grundlegend andere Programmarchitektur.
• Neues Atomenergiegesetz (Gesetz Nr. 94/2025/QH15), in Kraft ab 1. Januar 2026. Verabschiedet am 27. Juni 2025 mit nahezu einstimmiger Zustimmung der Nationalversammlung, ersetzt dieses Gesetz den Rahmen von 2008 vollständig. Es stuft Kernenergie als nationale strategische Priorität und als „grüne Energiequelle“ ein, führt eine umfassende Regulierung über den gesamten Lebenszyklus von der Standortuntersuchung bis zur Stilllegung ein, richtet Vietnams Regulierungsarchitektur an den IAEA-Standards aus, stärkt VARANS als unabhängige nukleare Sicherheitsbehörde und führt – entscheidend – spezielle Mechanismen zur Erleichterung finanzieller und vertraglicher Vereinbarungen für Kernkraftwerke ein. Es unterstützt ausdrücklich Generation-III+-Reaktoren und Small Modular Reactors (SMRs) und macht den Rahmen zukunftssicher für die international modernsten Reaktortechnologien.
• Überarbeiteter Stromentwicklungsplan VIII (Entscheidung Nr. 768/QD-TTg, April 2025). Zum ersten Mal integriert PDP8 die Kernenergie offiziell als strategische Grundlastressource. Er weist 4.000 bis 6.400 MW Kernkraftkapazität aus Ninh Thuận 1 und 2 für die Inbetriebnahme im Zeitraum 2030 bis 2035 zu und prognostiziert weitere 8.000 MW bis 2050. Dies verschafft internationalen Investoren und deren Kreditgebern die politische Sicherheit, die erforderlich ist, um ein 40-jähriges Asset abzusichern.
• Bestimmte Investoren und ein ministerieller Lenkungsausschuss. Am 4. Februar 2025 wies Premierminister Phạm Minh Chính PVN offiziell als Investor für Ninh Thuận 2 zu und richtete einen hochrangigen Lenkungsausschuss unter seinem Vorsitz ein. Diese Exekutivarchitektur beseitigt die institutionelle Unklarheit, die das vorherige Programm belastete, und verschafft dem Projekt eine direkte Verbindung zu den höchsten Ebenen der Regierungsentscheidung.
• IAEA Phase-2-INIR-Freigabe (Dezember 2025). Das INIR-Team der IAEA, das seine Phase-2-Mission in Vietnam vom 1. bis 11. Dezember 2025 durchführte, kam zu dem Schluss, dass Vietnam bedeutende Schritte unternommen hat, um das Programm neu zu starten und zu beschleunigen sowie die erforderliche Infrastruktur zu entwickeln. Die Phase-2-Freigabe ist die Bestätigung der IAEA, dass ein Land bereit ist, Ausschreibungen einzuladen oder einen Vertrag für sein erstes Kernkraftwerk auszuhandeln – das internationale Gütesiegel, das Kreditgeber und Exportkreditagenturen verlangen.
• Beschleunigtes Humankapitalprogramm. Ein auf 2035 ausgerichtetes Ausbildungsprogramm soll etwa 3.900 qualifizierte Nuklearfachkräfte für die beiden Werke hervorbringen, durch eine Kombination aus universitärer und postgradualer Ausbildung, praktischer Erfahrung am Forschungsreaktor Đà Lạt sowie Partnerschaften mit der IAEA und internationalen Gegenparteien. Dies adressiert direkt das Humankapitaldefizit, das das ursprüngliche Programm zum Scheitern brachte.
Das Scheitern von 2016 war ein Scheitern der Architektur, nicht des Ehrgeizes. Das Programm von 2026 hat diese Architektur von Grund auf neu aufgebaut. Die rechtlichen und regulatorischen Grundlagen sind nun vorhanden. Was Vietnam jetzt braucht, sind erfahrene internationale Partner, die sowohl die Technologie als auch das rechtliche Terrain verstehen.
II. Das rechtliche und regulatorische Rahmenwerk für Ninh Thuận 2
Die erfolgreiche Umsetzung von Ninh Thuận 2 vom Konzept bis zum finanziellen Abschluss erfordert die Beherrschung eines vielschichtigen vietnamesischen Rechtsrahmens. Kein einzelnes Gesetz regelt dieses Projekt – es liegt an der Schnittstelle von Investitionsrecht, Energierecht, Nuklearsicherheitsrecht, Umweltrecht, Vergaberecht, PPP-Recht und dem Recht staatseigener Unternehmen. Das Verständnis, wie diese Ebenen ineinandergreifen, ist die zentrale juristische Herausforderung – und genau hier ist erfahrene vietnamesische Rechtsberatung unverzichtbar.
2.1 Das Investitions- und Unternehmensrechtsrahmenwerk
Die Rolle von PVN als bestimmter Investor schafft die Grundlage im Unternehmens- und Investitionsrecht. Als staatseigenes Unternehmen, das unter dem Gesetz über staatseigene Unternehmen und dem Investitionsgesetz operiert, erfordert die Teilnahme von PVN an einem Projekt dieser Größenordnung eine Investitionspolitikgenehmigung auf Ebene der Nationalversammlung – eine Schwelle, die bereits durch Resolution 174/2024/QH15 erreicht wurde. Jede ausländische Beteiligung – sei es als Technologieanbieter, EPC-Auftragnehmer, Eigenkapitalinvestor oder Kreditgeber – fällt unter das Investitionsgesetz 2020, das die Bedingungen für ausländische Investitionen in Energieinfrastruktur festlegt, die als Sektor von nationaler Sicherheitsbedeutung eingestuft ist.
Die Beteiligungsstruktur des ausländischen Investors muss sorgfältig gestaltet werden. Ob der Einstieg als Eigenkapital-Mitinvestor in einer Projektgesellschaft neben PVN erfolgt, als EPC-Auftragnehmer mit Technologielizenz oder als Kombination aus beidem – jede Struktur hat unterschiedliche Auswirkungen auf die erforderlichen Genehmigungen, die Behandlung von Gewinnen und Kapitalrückführungen, Landnutzungsrechte und die Durchsetzbarkeit von Streitbeilegungsklauseln. Vietnamesisches Recht erlaubt internationale Schiedsgerichtsbarkeit für Investitionsstreitigkeiten im Energiesektor, doch müssen das anwendbare Recht, der Schiedsort und die institutionellen Regeln ausdrücklich vereinbart werden – und einer Prüfung nach den zwingenden regulatorischen Vorschriften Vietnams standhalten.
2.2 Das neue Atomenergiegesetz — Schlüsselbestimmungen für ausländische Investoren
Gesetz Nr. 94/2025/QH15 ist der Eckpfeiler der neuen Regulierungsarchitektur, und ausländische Investoren müssen seine Struktur gründlich verstehen. Seine wichtigsten Merkmale aus Investitions- und Projektfinanzierungsperspektive umfassen:
• Lizenzierungsregime: Das Gesetz etabliert einen sequenziellen Lizenzierungsprozess, der Standortlizenz, Baugenehmigung und Betriebsgenehmigung umfasst, jeweils ausgestellt von VARANS nach Sicherheitsfallprüfung. Zeitplan und Dokumentationsanforderungen für jede Phase sind klarer spezifiziert als im Gesetz von 2008, wodurch die regulatorische Unsicherheit erheblich reduziert wird, die zuvor eine verlässliche Planung von Exportkreditagenturen unmöglich machte.
• Technologiegenehmigung: Generation-III+-Reaktoren werden im neuen Gesetz ausdrücklich unterstützt. Es sieht Verfahren zur Technologiequalifikation vor, die mit den Sicherheitsstandards der IAEA übereinstimmen, und erleichtert so den inländischen Lizenzierungsweg für Reaktordesigns, die bereits von der IAEA zertifiziert sind und international kommerziell betrieben werden.
• Besondere finanzielle und vertragliche Mechanismen: Das Gesetz führt spezielle Mechanismen ein, um finanzielle und vertragliche Vereinbarungen für Kernkraftwerke zu erleichtern. Dies ist die gesetzliche Grundlage für die Aushandlung maßgeschneiderter PPA-Bedingungen, Regierungsunterstützungsvereinbarungen und Finanzierungsstrukturen von Exportkreditagenturen, die sonst schwer in Vietnams Standardinfrastruktur-Beschaffungsrahmen passen würden.
• Nukleare Haftung: Das neue Gesetz regelt den Haftungsrahmen für Kernenergie, einschließlich Vietnams Verpflichtungen aus internationalen Haftungskonventionen. Dies ist entscheidend für die Absicherung durch Exportkreditagenturen: Kreditgeber benötigen Klarheit über den Umfang der Betreiberhaftung, die Obergrenze für Ansprüche Dritter und die staatliche Unterstützung für Haftung über die Betreibergrenze hinaus.
• Abfallmanagement und Stilllegung: Das Gesetz schreibt einen finanzierten Stilllegungsplan vor und regelt das rechtliche Regime für die Lagerung und Wiederaufbereitung nuklearer Abfälle. Für die Projektfinanzierung muss der Stilllegungsfonds als Projektkosten behandelt und sein Finanzierungsmechanismus von Anfang an in das Finanzmodell integriert werden.
2.3 Das PPP- und Beschaffungsrahmenwerk
Das Gesetz über Investitionen in öffentlich-private Partnerschaften (PPP-Gesetz 2020, geändert 2023) und das Beschaffungsgesetz regeln die Vergabe von EPC-Dienstleistungen, Ausrüstung und die Gesamtstruktur des Projekts. Mehrere Merkmale des PPP-Rahmens sind für Ninh Thuận 2 besonders relevant.
Das PPP-Gesetz erkennt Energie als förderfähigen Sektor an und sieht Build-Operate-Transfer-Strukturen mit staatlichen Einnahmegarantien vor. Die Ökonomie der Kernenergie – sehr hohe Kapitalkosten, sehr lange Amortisationszeit, sehr niedrige Grenzbetriebskosten – passt jedoch nicht sauber in die Standard-BOT-Vorlage. Die „Sondermechanismen“-Bestimmung des neuen Atomenergiegesetzes wurde speziell entwickelt, um Raum für eine maßgeschneiderte nukleare PPP-Struktur zu schaffen, die internationale Projektfinanzierung zu bankfähigen Bedingungen anziehen kann.
Die öffentlichen Beschaffungsregeln verlangen, dass EPC-Verträge über bestimmten Schwellenwerten durch wettbewerbliche internationale Ausschreibungen vergeben werden, sofern keine spezifischen Ausnahmen gelten. Besteht bereits ein zwischenstaatlicher Rahmen zwischen Vietnam und einem technologieexportierenden Land, gibt es eine rechtlich vertretbare Grundlage für einen ausgehandelten Technologieauswahlprozess. Dieser muss jedoch sorgfältig strukturiert sein, um einer Prüfung nach dem Beschaffungsgesetz standzuhalten und die Transparenzanforderungen zu erfüllen, die multilaterale Entwicklungsbanken und Exportkreditagenturen als Finanzierungsbedingungen stellen.
2.4 Das Stromabnahme- und Offtake-Rahmenwerk
Das wichtigste Dokument für die Bankfähigkeit eines Projekts ist der Stromabnahmevertrag (PPA). Nach Vietnams aktuellem Regulierungsrahmen behält EVN das Abnahmemonopol für Strom aus Kernkraftwerken, wobei MOIT die Tarife genehmigt. Der Nukleartarif muss ausgehandelt werden, um Folgendes zu berücksichtigen:
• Die sehr lange Bauzeit — mindestens acht bis zehn Jahre bis zur ersten Inbetriebnahme, selbst unter dem ehrgeizigen Regierungsziel — und die entsprechenden Bauzinsen;
• Eine Kapazitätszahlungsstruktur, die Fixkosten unabhängig von der Einsatzplanung deckt, angesichts der essenziellen Rolle der Kernenergie als Grundlaststrom;
• Eine Fremdwährungskomponente im Tarif, um die Rendite des Investors gegen VND-Abwertung über die Lebensdauer des Assets zu schützen;
• Höhere Gewalt-Klauseln, die nuklearspezifische Ereignisse — Notabschaltung, behördlich angeordnete Stilllegung — ebenso abdecken wie konventionelle Infrastrukturereignisse;
• Step-in-Rechte für Kreditgeber und Exportkreditagenturen im Falle eines PVN-Defaults oder staatlicher Maßnahmen.
Die Verhandlung eines PPA dieser Komplexität mit EVN und MOIT erfordert Rechtsberater mit tiefen Beziehungen zu beiden Institutionen und Erfahrung in der Strukturierung bankfähiger Abnahmeverträge im vietnamesischen Energiesektor. Dies ist kein Dokument, das von Rechtsberatern ohne Erfahrung im vietnamesischen Energiemarkt aus dem Nichts entworfen werden kann.
2.5 MOIT, MOF, MPI, VARANS und interministerielle Koordination
Ninh Thuận 2 wird Genehmigungen, Lizenzen und politische Maßnahmen von mindestens fünf zentralen Ministerien und mehreren Provinzbehörden erfordern:
• Ministerium für Industrie und Handel (MOIT): Investitionspolitik, PPA-Genehmigung, Netzanschluss und Standortwahl des Kernkraftwerks im Rahmen von PDP8;
• Finanzministerium (MOF): Bedingungen staatlicher Garantien, steuerliche Behandlung der Projektgesellschaft und des EPC-Auftragnehmers, Zollbefreiungen für Nuklearausrüstung und Regulierung des Stilllegungsfonds;
• Ministerium für Planung und Investition (MPI): Registrierung ausländischer Investitionen, Genehmigung ausländischer Eigenkapitalbeteiligungen und Koordination von Konzessionsfinanzierungen;
• VARANS / Ministerium für Wissenschaft und Technologie: Genehmigungen zur nuklearen Sicherheit, Strahlenschutz und Umweltstrahlungsüberwachung;
• Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt: Genehmigung der Umweltverträglichkeitsprüfung, Landnutzungsrechte für den Standort und die Sperrzone sowie Küstenzonenmanagement für die Meerwasserkühlung;
• Volkskomitee der Provinz Ninh Thuận: Flächenräumung, Umsiedlung betroffener Gemeinden und lokale Baugenehmigungen.
Die Koordination von Genehmigungen in dieser Landschaft — in der richtigen Reihenfolge, ohne Engpässe, die den kritischen Pfad verzögern — erfordert vietnamesische Rechtsberater, die die internen Verwaltungsprozesse jedes Ministeriums verstehen, etablierte Arbeitsbeziehungen zu den relevanten Generaldirektoren und Abteilungsleitern haben und Erfahrung im Management von Genehmigungsprozessen über mehrere Ministerien hinweg bei großen Infrastrukturprojekten besitzen.
III. Der strategische Vorteil eines etablierten zwischenstaatlichen Rahmens
Unter den Faktoren, die bestimmen werden, welcher internationale Nuklearinvestor eine Rolle in Ninh Thuận 2 erhält, ist das Vorhandensein eines bereits bestehenden zwischenstaatlichen Rahmens mit Vietnam der entscheidende rechtliche und kommerzielle Differenzierungsfaktor. Vietnam schloss zwischen 2010 und 2012 bilaterale Nuklearkooperationsabkommen mit mehreren technologieexportierenden Nationen ab, die Machbarkeitsstudien und Technologietransfer für die Standorte in Ninh Thuận abdeckten. Diese Abkommen wurden nie formell beendet. Sie stellen eine ruhende, aber rechtlich wirksame Grundlage dar, die reaktiviert und aktualisiert werden kann, um die neue Investorenstruktur, den neuen Rechtsrahmen und den aktuellen Stand des Projekts widerzuspiegeln.
Ein Investor, dessen Regierung einen solchen Rahmen mit Vietnam hält, genießt mehrere strukturelle Vorteile gegenüber Wettbewerbern, die von Null starten. Erstens verfügt er über eine rechtlich fundierte Grundlage für eine vorrangige Zusammenarbeit mit PVN und den relevanten Ministerien, die nicht von einem offenen Ausschreibungsverfahren abhängt. Die Bestimmungen über Sondermechanismen im neuen Atomenergiegesetz, kombiniert mit einem bestehenden zwischenstaatlichen Rahmen, bieten einen rechtlich vertretbaren Weg für direkte Verhandlungen. Zweitens beschleunigt der zwischenstaatliche Rahmen den Investitionsregistrierungsprozess beim MPI, den Technologiequalifikationsprozess bei VARANS und die Verhandlungen über Regierungsunterstützungsvereinbarungen mit dem MOF – allesamt kritische Schritte bis zum finanziellen Abschluss. Drittens signalisiert er den Exportkreditagenturen und multilateralen Entwicklungsbanken, die letztlich das Projekt finanzieren werden, dass die bilaterale Beziehung auf höchster Regierungsebene geprüft und bestätigt wurde.
Die rechtliche Arbeit, die erforderlich ist, um einen bestehenden zwischenstaatlichen Rahmen zu operationalisieren – ihn zu aktualisieren, um PVN als Vertragspartner zu benennen, das neue Lizenzierungsregime des Atomenergiegesetzes 2025 einzubeziehen und ihn mit den überarbeiteten Kapazitäts- und Zeitplanverpflichtungen von PDP8 in Einklang zu bringen – ist technisch komplex, aber klar definiert. Sie erfordert vietnamesische Rechtsberater, die direkt mit dem Außenministerium, dem MOIT und den Ausschüssen der Nationalversammlung zusammenarbeiten können, die einen aktualisierten Rahmen ratifizieren müssen, und die genau verstehen, wie ein zwischenstaatliches Abkommen in nationale vietnamesische Rechtsverpflichtungen übersetzt wird.
Über die zwischenstaatliche Dimension hinaus hat ein Investor, dessen Generation-III+-Reaktortechnologie eine internationale regulatorische Zertifizierung erhalten hat – einschließlich der Validierung durch die IAEA im Rahmen des Generic Reactor Safety Review –, einen weiteren strukturellen Vorteil im vietnamesischen Lizenzierungsprozess. VARANS wird bei der Prüfung eines Standortlizenzantrags dem internationalen regulatorischen Track Record der Technologie erhebliches Gewicht beimessen. Ein Reaktordesign mit sauberer Betriebshistorie und etablierter internationaler Zertifizierung wird den vietnamesischen Qualifikationsprozess wesentlich schneller durchlaufen als ein ungetestetes oder weniger zertifiziertes Design. Dies wirkt sich direkt auf den kritischen Pfad zum finanziellen Abschluss aus.
Schließlich haben Investoren, die bereits Arbeitsbeziehungen mit PVN aufgebaut haben – etwa durch Ausbildungsprogramme, technische Kooperationsvereinbarungen oder frühere Machbarkeitsstudien –, einen institutionellen Vorteil, den ein neuer Marktteilnehmer nicht schnell replizieren kann. PVN ist nicht einfach ein Vertragspartner; es ist der bestimmte Investor und wird letztlich die Betriebsgesellschaft für Ninh Thuận 2 sein. Die Qualität der Arbeitsbeziehung zwischen PVN und seinem internationalen Partner wird jede Phase des Projekts prägen – vom ersten Design bis zur Inbetriebnahme.
Die Investoren, die am besten positioniert sind, um bei Ninh Thuận 2 erfolgreich zu sein, sind nicht unbedingt diejenigen mit den größten Bilanzen oder der technologisch fortschrittlichsten Reaktortechnologie allein – es sind diejenigen, die die richtigen rechtlichen Grundlagen, die richtigen Beziehungen zu vietnamesischen Institutionen und die richtigen Rechtsberater haben, um diese Vorteile in verbindliche, bankfähige Vereinbarungen umzusetzen.
IV. Wie Ninh Thuận 2 praktisch umgesetzt werden kann — Der rechtliche Fahrplan
Die zentrale Frage für jeden Investor, der Ninh Thuận 2 in Betracht zieht, ist praktisch: Kann dieses Projekt tatsächlich innerhalb des vietnamesischen Rechtssystems umgesetzt werden? Die Antwort – basierend auf 25 Jahren Erfahrung in der Beratung bei Vietnams größten Infrastrukturprojekten – lautet ja, aber es erfordert einen phasenweisen, rechtlich disziplinierten Ansatz, der die spezifischen Merkmale des vietnamesischen Rechts anerkennt und navigiert.
Phase 1: Vorentwicklung und Rahmenvereinbarungen (2026–2027)
• Aktivierung des zwischenstaatlichen Abkommens. Jedes bestehende bilaterale Nuklearkooperationsabkommen mit Vietnam sollte aktualisiert oder ergänzt werden, um die neue Investorenstruktur – PVN statt EVN als vietnamesischer Vertragspartner –, das neue Lizenzierungsregime des Atomenergiegesetzes 2025 und die überarbeiteten Kapazitäts- und Zeitplanverpflichtungen von PDP8 widerzuspiegeln. Dieses aktualisierte Abkommen ist die rechtliche Grundlage für alle nachfolgenden bilateralen Vereinbarungen und muss auf Ebene des Außenministeriums und des MOIT abgeschlossen werden.
• Memorandum of Understanding mit PVN. Gleichzeitig sollte ein verbindliches MOU zwischen dem ausländischen Investor und PVN den kommerziellen Rahmen festlegen – Eigenkapitalanteil, Bedingungen der Technologielizenz, EPC-Umfang und die Governance eines gemeinsamen Lenkungsausschusses. Dieses MOU muss sowohl den Governance-Anforderungen von PVN als staatseigenem Unternehmen nach vietnamesischem Recht als auch den eigenen Genehmigungsverfahren des Investors entsprechen.
• Investitionsregistrierung und Vorlizenzierung. Die Registrierung des ausländischen Investors beim MPI sollte parallel initiiert werden, und der vorläufige Antrag auf Standortlizenz bei VARANS sollte vorbereitet werden. Dies sind langwierige Verwaltungsprozesse, die nicht verschoben werden können, ohne den kritischen Pfad insgesamt zu verzögern.
Phase 2: Regulierung und kommerzielle Strukturierung (2027–2029)
• Nuklearsicherheitslizenzierung. Der Standortlizenzantrag – die erste von drei sequenziellen Lizenzen nach dem neuen Atomenergiegesetz – erfordert einen umfassenden Sicherheitsanalysebericht, einen Standortcharakterisierungsbericht zu Seismizität, Hydrologie und Küstengeologie in Vĩnh Hải sowie eine vorläufige Sicherheitsbewertung für das vorgeschlagene Reaktordesign im vietnamesischen Betriebsumfeld. Die VARANS-Prüfung dauert typischerweise 18 bis 24 Monate. Der Antrag muss auf Vietnamesisch eingereicht werden und alle 19 IAEA-Infrastrukturthemen abdecken.
• PPA-Verhandlung mit EVN und MOIT. Die Verhandlungen über den Stromabnahmevertrag sollten parallel zur Lizenzierung beginnen, damit Tarif- und Abnahmebedingungen im Finanzmodell berücksichtigt werden können, das die Anträge bei Exportkreditagenturen unterstützt. Wichtige Verhandlungspunkte sind das Niveau der Kapazitätszahlungen, der Mechanismus zur Fremdwährungsindexierung, die Regierungsunterstützungsvereinbarung zur Absicherung der Zahlungsverpflichtungen von EVN und das Step-in-Rechte-Rahmenwerk für Kreditgeber.
• Exportkreditagenturen und multilaterale Finanzierung. Mandatsschreiben der relevanten Exportkreditagenturen sollten eingeholt werden, sobald das PPA-Termsheet vereinbart ist und der Lizenzierungsweg klar ist. Die Beteiligung multilateraler Entwicklungsbanken – einschließlich ADB und AIIB – sollte für Netzanschluss und Übertragungsinfrastruktur geprüft werden, die separat vom Kernkraftwerk strukturiert werden können und möglicherweise günstigere multilaterale Finanzierungsbedingungen erhalten.
• EPC-Vertragsstrukturierung. Der EPC-Vertrag zwischen der Projektgesellschaft und dem Baukonsortium muss unter einem anwendbaren Recht strukturiert sein, das von den vietnamesischen Behörden akzeptiert wird. Vietnamesisches Recht gilt für Land-, Umwelt- und Arbeitsfragen; internationale Schiedsgerichtsbarkeit (SIAC, ICC oder VIAC) sollte kommerzielle Streitigkeiten regeln. Der Vertrag muss Leistungsbürgschaften, Vertragsstrafen für Verzögerungen, eine nukleare Fertigstellungsgarantie und eine Patronatserklärung des internationalen Investors enthalten.
Phase 3: Finanzabschluss und Bau (2029–2035)
• Bedingungen für den Finanzabschluss. Alle Nuklearlizenzen, Landnutzungsrechte, Netzanschlussvereinbarungen, staatlichen Garantien und Genehmigungen der Exportkreditagenturen müssen vor dem Finanzabschluss vorliegen. Die Checkliste der Bedingungen für ein Nuklearprojekt dieser Größe wird die komplexeste in der Geschichte der vietnamesischen Infrastrukturfinanzierung sein und erfordert ein spezialisiertes Rechtsteam mit Expertise sowohl im vietnamesischen Recht als auch in internationaler Projektfinanzierung.
• Rechtliches Management während der Bauphase. Während der gesamten Bauzeit wird vietnamesische Rechtsberatung erforderlich sein, um die laufende regulatorische Compliance zu managen, auf VARANS-Inspektionsergebnisse zu reagieren, Land- und Umsiedlungsfragen in der Provinz Ninh Thuận zu bearbeiten und über Änderungen im vietnamesischen Recht zu beraten, die die Bank
V. Warum Duane Morris Vietnam der richtige juristische Partner ist
Die vorstehende Analyse macht deutlich, dass Ninh Thuận 2 kein Projekt ist, das von einer allgemeinen Wirtschaftskanzlei mit begrenzter Vietnam-Erfahrung oder von einer internationalen Kanzlei ohne tiefes Wissen über die vietnamesische Regulierung bewältigt werden kann. Es erfordert eine Kanzlei, die Folgendes kombiniert:
• Beherrschung des neuen vietnamesischen Regulierungsrahmens — das Atomenergiegesetz 2025, das überarbeitete PPP-Gesetz, das Investitionsgesetz und PDP8 — angewendet speziell im Kontext eines Nuklearprojekts;
• Etablierte Beziehungen zu MOIT, MOF, MPI, VARANS, EVN und PVN, aufgebaut über Jahrzehnte der Beratung bei Vietnams größten Energie- und Infrastrukturtransaktionen;
• Nachgewiesene Erfahrung in der Strukturierung von projektfinanzierungen mit Exportkreditagenturen in Vietnam, einschließlich Vertrautheit mit den Anforderungen multilateraler Entwicklungsbanken, bilateraler ECAs und internationaler Geschäftsbanken;
• Die Fähigkeit, in vietnamesischer Sprache zu beraten — nicht nur Dokumente zu übersetzen, sondern sich substantiell mit vietnamesischen Regulierungsbehörden, Ausschüssen der Nationalversammlung und Ministerien in deren eigener Sprache und auf deren eigenen rechtlichen Grundlagen auseinanderzusetzen;
• Die institutionelle Unterstützung einer internationalen Kanzlei mit den Ressourcen, der Berufshaftpflichtdeckung und der grenzüberschreitenden Kompetenz, um ein Mandat dieser Größenordnung zu unterstützen.
Duane Morris Vietnam unter der Leitung von Dr. Oliver Massmann ist die einzige ausländische Kanzlei in Vietnam, die all diese Kriterien erfüllt. Dr. Massmann ist der einzige ausländische Anwalt, der jemals eingeladen wurde, vor der vietnamesischen Nationalversammlung auf Vietnamesisch zu präsentieren — eine Auszeichnung, die 25 Jahre Engagement mit den rechtlichen und regulatorischen Institutionen des Landes auf höchster Ebene widerspiegelt. Seine Kanzlei hat am EU-Vietnam-Freihandelsabkommen mitgewirkt, an großen Energie- und Stromtransaktionen mit EVN, PVN und deren Tochtergesellschaften beraten sowie am sich entwickelnden PPP- und Investitionsrahmen Vietnams in mehreren Sektoren.
Speziell für Ninh Thuận 2 bringt Duane Morris Vietnam das volle Gewicht dieser Erfahrung ein. Wir verstehen die seit November 2024 geschaffene Rechtsarchitektur. Wir haben etablierte Arbeitsbeziehungen zu den Beamten bei MOIT, VARANS und MPI, die die Lizenzanträge und Investitionsgenehmigungen bearbeiten werden. Wir haben PPAs unter den Bedingungen strukturiert, die EVN vorgibt. Wir haben internationale Investoren bei der Strukturierung ihrer Vietnam-Investitionen beraten, um maximalen Schutz und minimale Genehmigungsverzögerungen zu gewährleisten. Und wir verfügen über die Sprachkompetenz, die institutionellen Beziehungen und die juristische Expertise, um den Genehmigungsprozess über mehrere Ministerien hinweg zu steuern, der den kritischen Pfad des Projekts bestimmen wird.
Duane Morris Vietnam als lokaler Rechtsberater für Ninh Thuận 2 ist keine bloße Compliance-Formalität — es ist eine strategische Investition in die Lizenzgenehmigungen, die regulatorischen Beziehungen und die Rechtsarchitektur, die darüber entscheiden wird, ob das Projekt tatsächlich termingerecht und im Budget gebaut wird.
Schlussfolgerung: Das Fenster ist offen — jetzt ist die Zeit zu handeln
Das Kernkraftwerk Ninh Thuận 2 in Vietnam ist keine zukünftige Möglichkeit. Es ist eine gegenwärtige Realität, die auf einer rechtlichen und institutionellen Grundlage voranschreitet, die robuster ist als alles, was 2016 existierte. Die Nationalversammlung hat gesprochen. Der Premierminister hat gesprochen. Das neue Atomenergiegesetz ist in Kraft. Die IAEA hat Vietnams Bereitschaft bestätigt. PVN wurde als Investor benannt. Das überarbeitete PDP8 hat die Kapazität zugewiesen und den Zeitplan festgelegt.
Die juristische Arbeit — Investitionsstrukturierung, Nuklearlizenzierung, PPA-Verhandlung, Exportkreditfinanzierung, EPC-Vertragsgestaltung und Koordination der Genehmigungen über mehrere Ministerien — ist komplex, aber bewältigbar. Das vietnamesische Rechtssystem hat trotz seiner Komplexität gezeigt, dass es Projekte dieser Größenordnung aufnehmen kann, wenn die richtige Rechtsarchitektur von Anfang an geschaffen wird. Der Unterschied zwischen Erfolg und dem Scheitern von 2016 liegt nicht im Ehrgeiz des Projekts, sondern in der Qualität des rechtlichen und institutionellen Designs, das es trägt.
Für internationale Investoren, die bestehende zwischenstaatliche Rahmenabkommen mit Vietnam halten, ist das strategische Fenster jetzt offen. Wettbewerber sind bereits in Bewegung. Der Investor für Ninh Thuận 2 — PVN — ist bereit zur Zusammenarbeit. Die neue Rechtsarchitektur ist vorhanden. Was jetzt gebraucht wird, ist die juristische Expertise zur Umsetzung und die Entschlossenheit zu handeln, bevor sich das Fenster schließt.
Duane Morris Vietnam steht bereit, als vietnamesischer Rechtsberater für dieses wegweisende Projekt zu dienen. Für Anfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Oliver Massmann unter omassmann@duanemorris.com.
VIETNAM’S NINH THUẬN 2 NUCLEAR POWER PROJECT – INTRODUCTION: A HISTORIC SECOND CHANCE
Vietnam is embarking on what may be the most consequential infrastructure undertaking in its modern history. After the abrupt cancellation of its original nuclear programme in 2016, the country has reversed course with remarkable determination and speed. In November 2024, the National Assembly passed Resolution 174/2024/QH15, formally restarting nuclear power development in Khanh Hoa Province and reversing the suspension that had frozen the programme for eight years. That resolution was not a tentative step — it was a declaration of strategic intent backed by the full force of executive and legislative consensus.
At the centre of this revival is the Ninh Thuận 2 Nuclear Power Plant, situated at Vĩnh Hải, Khanh Hoa Province. The plant has been entrusted to PetroVietnam (PVN) as its designated investor — creating a direct and structured entry point for experienced international nuclear investors with both the technology and the financial capacity to deliver a project of this scale. Vietnam entered into intergovernmental frameworks with multiple technology-exporting nations in the period 2010 to 2012, covering feasibility studies for the Ninh Thuận sites. Those frameworks, dormant for a decade, are now available to be reactivated on far stronger legal and commercial foundations than existed when they were first concluded.
This article analyses the legal and regulatory landscape governing the Ninh Thuận 2 project, explains why previous nuclear initiatives failed and why those failure modes have been structurally addressed, and sets out the specific legal workstreams that international investors and their counsel must master to bring this project to financial close and successful implementation.
Vietnam’s nuclear revival is not a political gesture. It is a legally entrenched, financially committed, and institutionally supported programme that will define the country’s energy landscape for the next fifty years. The question is not whether Ninh Thuận 2 will be built — it is who will build it, and who will guide it through Vietnam’s regulatory architecture.
I. WHY THE PREVIOUS PROJECTS FAILED — AND WHY THIS TIME IS DIFFERENT
Understanding why Vietnam’s first nuclear programme collapsed is essential to understanding how the revived programme has been structurally redesigned to avoid the same fate. The 2016 cancellation was not a single event — it was the culmination of a cluster of intersecting legal, financial, and institutional failures.
1.1 The Five Root Causes of the 2016 Failure
Cost escalation without a bankable financing framework. The estimated investment for the two Ninh Thuận plants doubled from the original figure to approximately VND 400 trillion (then approximately USD 18 billion), pushing the per-kWh cost sharply upward. Vietnam lacked a sovereign financing model capable of absorbing this scale of commitment without breaching its public debt ceiling of 65% of GDP. There was no export credit agency-backed, multi-lender project finance structure in place — only bilateral government-to-government credit lines that sat awkwardly within Vietnam’s public investment law framework.
An incomplete regulatory and licensing framework. The 2008 Atomic Energy Law, while pioneering, was never accompanied by the full suite of implementing regulations needed to license, construct and operate a nuclear facility. Critical gaps existed in environmental impact assessment procedures for nuclear sites, nuclear safety authority independence, radiation protection licensing, and the legal treatment of nuclear waste. Foreign contractors had no clear legal framework governing liability, indemnification or force majeure in a nuclear context.
Absence of a coherent PPP and offtake structure. Vietnam had no PPP law capable of accommodating a project of this nature in 2016. The power purchase agreement framework had not been adapted to nuclear power’s specific characteristics: its very long construction period, its capital-intensive but fuel-efficient operating profile, and its need for a guaranteed, inflation-linked tariff over a 40 to 60 year asset life. Without a bankable PPA, no commercial lender or export credit agency would commit.
Post-accident public and political anxiety. The 2011 Fukushima Daiichi nuclear disaster triggered a global reassessment of nuclear safety. In Vietnam, it gave ammunition to those within the political establishment who had reservations about the programme’s timeline and cost. Public acceptance surveys showed declining support, and the National Assembly’s Science, Technology and Environment Committee repeatedly flagged safety regulation gaps as a reason to delay.
Institutional capacity deficit. Vietnam lacked the trained nuclear engineers, safety inspectors, and legal specialists needed to operate a nuclear regulatory authority at IAEA standards. The legal and technical institutions simply were not ready to manage a project of this complexity, and the absence of a critical mass of qualified nuclear professionals meant that even if the legal framework had been complete, implementation capacity would have been insufficient.
1.2 The Structural Reforms That Change the Calculus in 2026
Each of the above failure modes has been specifically addressed in the 2024 to 2026 reform cycle. This is not cosmetic repackaging of the same failed approach — it is a fundamentally different programme architecture.
A new Atomic Energy Law (Law No. 94/2025/QH15), effective 1 January 2026. Enacted on 27 June 2025 with near-unanimous National Assembly approval, this law replaces the 2008 framework entirely. It designates nuclear power as a national strategic priority and a ‘green power source’, introduces comprehensive lifecycle regulation from site survey through decommissioning, aligns Vietnam’s regulatory architecture with IAEA standards, strengthens VARANS as an independent nuclear safety authority, and — critically — introduces special mechanisms to facilitate financial and contractual arrangements for nuclear power plants. It also explicitly supports Generation III+ reactors and Small Modular Reactors (SMRs), future-proofing the framework for the most advanced reactor technologies available internationally.
Revised Power Development Plan VIII (Decision No. 768/QD-TTg, April 2025). For the first time, PDP8 formally incorporates nuclear power as a strategic baseload resource. It allocates 4,000 to 6,400 MW of nuclear capacity from Ninh Thuận 1 and 2 for commissioning in the 2030 to 2035 period, and projects a further 8,000 MW of nuclear capacity by 2050. This gives international investors and their lenders the policy certainty needed to underwrite a 40-year asset.
Designated investors and a prime ministerial steering committee. On 4 February 2025, Prime Minister Phạm Minh Chính formally assigned PVN as the investor for Ninh Thuận 2 and established a high-level steering committee chaired by himself. This executive architecture eliminates the institutional ambiguity that bedevilled the previous programme and gives the project a direct line to the highest levels of government decision-making.
IAEA Phase 2 INIR Clearance (December 2025). The IAEA’s Integrated Nuclear Infrastructure Review team, which conducted its Phase 2 mission in Vietnam from 1 to 11 December 2025, concluded that Vietnam has taken major steps to restart and accelerate the programme and to develop the required infrastructure. Phase 2 clearance is the IAEA’s validation that a country is ready to invite bids or negotiate a contract for its first nuclear power plant — the international imprimatur that lenders and export credit agencies require.
An accelerated human capital programme. A training programme mapped to 2035 is designed to produce approximately 3,900 qualified nuclear personnel across the two plants, combining university and postgraduate training, practical experience at the Đà Lạt research reactor, and partnerships with the IAEA and international counterparts. This directly addresses the human capital deficit that helped doom the original programme.
The 2016 failure was a failure of architecture, not of ambition. The 2026 programme has rebuilt that architecture from the ground up. The legal and regulatory foundations are now in place. What Vietnam needs now is experienced international partners who understand both the technology and the legal terrain.
II. THE LEGAL AND REGULATORY FRAMEWORK GOVERNING NINH THUẬN 2
Successfully navigating Ninh Thuận 2 from concept to financial close requires mastery of a multi-layered Vietnamese legal framework. No single piece of legislation governs this project — it sits at the intersection of investment law, energy law, nuclear safety law, environmental law, public procurement law, PPP law, and the law of state-owned enterprises. Understanding how these layers interact is the core legal challenge, and it is precisely where experienced Vietnamese legal counsel is indispensable.
2.1 The Investment and Corporate Law Framework
PVN’s role as designated investor establishes the corporate and investment law baseline. As a state-owned enterprise operating under the Law on State-Owned Enterprises and the Law on Investment, PVN’s participation in a project of this scale requires investment policy approval at National Assembly level — a threshold already met through Resolution 174/2024/QH15. Any foreign participation — whether as technology provider, EPC contractor, equity investor, or lender — engages the Law on Investment 2020, which sets out the conditions for foreign investment in energy infrastructure designated as a sector of national security significance.
The foreign investor’s participation structure will need to be carefully designed. Whether entry is as an equity co-investor in a project company alongside PVN, as an EPC contractor with a technology licence, or as a combination of both, each structure carries distinct implications for the applicable regulatory approvals, the treatment of profits and capital repatriation, land use rights, and the enforceability of dispute resolution clauses. Vietnamese law permits international arbitration for investment disputes in the energy sector, but the governing law, seat, and institutional rules must be explicitly agreed — and must survive scrutiny under Vietnam’s mandatory regulatory provisions.
2.2 The New Atomic Energy Law — Key Provisions for Foreign Investors
Law No. 94/2025/QH15 is the cornerstone of the new regulatory architecture, and foreign investors must understand its structure thoroughly. Its key features from an investment and project finance perspective include:
• Licensing regime: The law establishes a sequential licensing process covering site licence, construction licence, and operating licence, each issued by VARANS subject to safety case review. The timeline and documentary requirements for each stage are more clearly specified than under the 2008 law, materially reducing the regulatory uncertainty that previously made it impossible to schedule export credit agency drawdowns against a reliable critical path.
• Technology approval: Generation III+ reactors are explicitly supported under the new law. The law provides for technology qualification procedures aligned with IAEA safety standards, streamlining the domestic licensing pathway for reactor designs that have already been certified by the IAEA and are operating commercially internationally.
• Special financial and contractual mechanisms: The law specifically introduces special mechanisms to facilitate financial and contractual arrangements for nuclear power plants. This is the legislative hook for negotiating bespoke PPA terms, government support agreements, and export credit agency financing structures that would otherwise sit awkwardly within Vietnam’s standard infrastructure procurement framework.
• Nuclear liability: The new law addresses the nuclear liability framework, including Vietnam’s obligations under international nuclear liability conventions. This is critical for export credit agency underwriting: lenders will require clarity on the extent of operator liability, the cap on third-party claims, and the availability of state backing for liability above the operator’s cap.
• Waste management and decommissioning: The law mandates a funded decommissioning plan and addresses the legal regime for nuclear waste storage and reprocessing. For project finance purposes, the decommissioning fund must be treated as a project cost and its funding mechanism built into the financial model from the outset.
2.3 The PPP and Public Procurement Framework
Vietnam’s Law on Public-Private Partnership Investment (PPP Law 2020, amended 2023) and the Law on Public Procurement govern the procurement of EPC services, equipment and the overall project structure. Several features of the PPP framework are particularly relevant to Ninh Thuận 2.
The PPP Law recognises energy as an eligible sector and provides for Build-Operate-Transfer structures with government revenue guarantees. However, nuclear power’s economics — very high capital cost, very long payback period, very low marginal operating cost — do not fit neatly into the standard BOT template. The new Atomic Energy Law’s ‘special mechanisms’ provision was specifically designed to create space for a bespoke nuclear PPP structure capable of attracting international project finance on bankable terms.
Public procurement rules require that EPC contracts above specified thresholds go through competitive international tendering unless specific exemptions apply. Where an intergovernmental framework between Vietnam and a technology-exporting nation already exists, there is a legally defensible basis for a negotiated technology selection process. This must, however, be carefully structured to withstand scrutiny under the procurement law and to comply with the transparency requirements that multilateral development banks and export credit agencies impose as conditions of their financing.
2.4 The Power Purchase Agreement and Offtake Framework
The single most important document for project bankability is the power purchase agreement. Under Vietnam’s current regulatory framework, EVN retains the offtake monopoly for electricity generated from nuclear plants, with MOIT approving tariff levels. The nuclear tariff will need to be negotiated to reflect:
• The very long construction period — a minimum of eight to ten years to first commissioning even under the government’s ambitious target — and the corresponding interest during construction;
• A capacity payment structure that covers fixed costs regardless of dispatch, given nuclear’s essential role as baseload power;
• A foreign exchange component in the tariff to protect the investor’s returns against VND depreciation over the life of the asset;
• Force majeure provisions that address nuclear-specific events — emergency shutdown, regulatory-ordered outage — as well as conventional infrastructure force majeure;
• Step-in rights for lenders and export credit agency counterparties in the event of PVN default or government action.
Negotiating a PPA of this complexity with EVN and MOIT requires counsel with deep relationships in both institutions and a track record of structuring bankable offtake agreements in the Vietnamese power sector. This is not a document that can be drafted from first principles by counsel without Vietnamese energy market experience.
2.5 MOIT, MOF, VARANS and Inter-Ministerial Coordination
Ninh Thuận 2 will require approvals, licences, and policy actions from at least five central ministries and several provincial authorities:
• Ministry of Industry and Trade (MOIT) — investment policy, PPA approval, grid connection, and nuclear plant siting within the PDP8 framework;
• Ministry of Finance (MOF) — government guarantee terms, tax treatment of the project company and EPC contractor, customs duty exemptions for nuclear equipment, and decommissioning fund regulation; foreign investment registration, approval of foreign equity participation, and coordination of concessional financing;
• VARANS / Ministry of Science and Technology — nuclear safety licensing, radiation protection approvals, and environmental radiation monitoring;
• Ministry of Natural Resources and Environment — environmental impact assessment approval, land use rights for the plant site and exclusion zone, and coastal zone management for the seawater cooling intake;
• Khanh Hoa Provincial People’s Committee — land clearance, resettlement of affected communities, and local construction permits.
Coordinating approvals across this landscape — in sequence, without creating bottlenecks that delay the critical path — requires Vietnamese legal counsel who understands the internal administrative processes of each ministry, has established working relationships with the relevant directors-general and department heads, and has experience managing multi-ministry approval processes on major infrastructure projects.
III. THE STRATEGIC ADVANTAGE OF AN ESTABLISHED INTERGOVERNMENTAL FRAMEWORK
Among the factors that will determine which international nuclear investor secures a role in Ninh Thuận 2, the existence of a pre-existing intergovernmental framework with Vietnam is the single most decisive legal and commercial differentiator. Vietnam entered into bilateral nuclear cooperation agreements with multiple technology-exporting nations between 2010 and 2012, covering feasibility studies and technology transfer for the Ninh Thuận sites. These agreements were never formally terminated. They represent a dormant but legally operative foundation that can be reactivated and updated to reflect the new investor structure, the new legal framework, and the current state of the project.
An investor whose government holds such a framework with Vietnam enjoys several structural advantages over competitors approaching from a standing start. First, it has a legally grounded basis for priority engagement with PVN and the relevant ministries that does not depend on winning an open competitive tender. The new Atomic Energy Law’s special mechanisms provisions, combined with an existing intergovernmental framework, provide a legally defensible pathway for direct negotiation. Second, the intergovernmental framework accelerates the investment registration process with MOF, the technology qualification process with VARANS, and the government support agreement negotiations with MOF — all of which sit on the critical path to financial close. Third, it signals to the export credit agencies and multilateral development banks that will ultimately finance the project that the bilateral relationship has been tested and endorsed at the highest governmental level.
The legal work required to operationalise an existing intergovernmental framework — updating it to name PVN as counterparty, incorporating the 2025 Atomic Energy Law’s new licensing regime, and aligning it with the revised PDP8 capacity and timeline commitments — is technically complex but well-defined. It requires Vietnamese legal counsel who can engage directly with the Ministry of Foreign Affairs, MOIT, and the National Assembly committees that will need to ratify any updated framework, and who understands precisely how an intergovernmental agreement translates into domestic Vietnamese legal obligations.
Beyond the intergovernmental dimension, an investor whose Generation III+ reactor technology has received international regulatory certification — including IAEA Generic Reactor Safety Review validation — holds a further structural advantage in the Vietnamese licensing process. VARANS, in reviewing a site licence application, will give significant weight to the regulatory track record of the technology internationally. A reactor design with a clean operational record and established international certification will move through Vietnam’s domestic qualification process materially faster than an untested or less-certified design. This directly affects the critical path to financial close.
Finally, investors who have already established working relationships with PVN — including through workforce training programmes, technical cooperation agreements, or previous feasibility study work — hold an institutional advantage that cannot be replicated quickly by a new entrant. PVN is not simply a counterparty; it is the designated investor and will ultimately be the operating entity for Ninh Thuận 2. The quality of the working relationship between PVN and its international partner will shape every phase of the project, from initial design through commissioning.
The investors best positioned to succeed at Ninh Thuận 2 are not necessarily those with the largest balance sheets or the most advanced reactor technology in isolation — they are those who have the right legal foundations in place, the right relationships with Vietnamese institutions, and the right legal counsel to translate those advantages into binding, bankable agreements.
IV. HOW NINH THUẬN 2 CAN BE IMPLEMENTED IN PRACTICE — THE LEGAL ROADMAP
The central question for any investor contemplating Ninh Thuận 2 is practical: can this project actually be done within Vietnam’s legal system? The answer — drawing on 25 years of experience advising on Vietnam’s largest infrastructure projects — is yes, but it requires a phased, legally disciplined approach that acknowledges and navigates the specific features of Vietnamese law.
Phase 1: Pre-Development and Framework Agreements (2026–2027)
• Intergovernmental Agreement activation. Any existing bilateral nuclear cooperation agreement with Vietnam should be updated or supplemented to reflect the new investor structure — PVN rather than EVN as the Vietnamese counterparty — the 2025 Atomic Energy Law’s new licensing regime, and the revised PDP8 capacity and timeline commitments. This updated agreement is the legal foundation for all subsequent bilateral arrangements and must be concluded at the level of the Ministry of Foreign Affairs and MOIT.
• Memorandum of Understanding with PVN. Simultaneously, a binding MOU between the foreign investor and PVN should establish the commercial framework — equity stake percentage, technology licence terms, EPC scope, and the governance of a joint steering committee. This MOU must comply with PVN’s state-owned enterprise governance requirements under Vietnamese law as well as the investor’s own corporate authorisation procedures.
• Investment Registration and Pre-Licensing. The foreign investor’s registration with the Ministry of Planning and Investment should be initiated in parallel, and the preliminary nuclear site licence application to VARANS should begin to be prepared. These are long-lead-time administrative processes that cannot be deferred without delaying the overall critical path.
Phase 2: Regulatory and Commercial Structuring (2027–2029)
• Nuclear safety licensing. The site licence application — the first of three sequential licences under the new Atomic Energy Law — requires a comprehensive safety analysis report, a site characterisation report addressing seismicity, hydrology and coastal geology at Vĩnh Hải, and a preliminary safety case for the proposed reactor design in the Vietnamese operating environment. VARANS review typically takes 18 to 24 months. The application must be prepared in Vietnamese and must address all 19 IAEA infrastructure issues.
• PPA negotiation with EVN and MOIT. PPA negotiations should commence in parallel with licensing so that tariff and offtake terms can be reflected in the financial model that supports export credit agency applications. Key negotiating points are the capacity payment level, the foreign exchange indexation mechanism, the government support agreement backstopping EVN’s payment obligations, and the lender step-in rights framework.
• Export credit agency and multilateral financing. Mandate letters from the relevant export credit agencies should be sought once the PPA term sheet is agreed and the licensing pathway is clear. Participation by multilateral development banks — including the ADB and AIIB — should be explored for the grid connection and transmission infrastructure, which can be structured separately from the nuclear plant itself and may attract more favourable multilateral financing terms.
• EPC contract structuring. The EPC contract between the project company and the construction consortium must be structured under a governing law acceptable to Vietnamese regulatory authorities. Vietnamese law will apply to land, environmental and labour matters; international arbitration (SIAC, ICC or VIAC) should govern commercial disputes. The contract must include performance bonds, liquidated damages for delay, a nuclear completion guarantee, and a parent company guarantee from the international investor.
Phase 3: Financial Close and Construction (2029–2035)
• Financial close conditions precedent. All nuclear licences, land use rights, grid connection agreements, government guarantees, and export credit agency approvals must be in place before financial close. The conditions precedent checklist for a nuclear project of this size will be the most complex in Vietnamese infrastructure finance history, and its management requires a dedicated legal team with both Vietnamese law expertise and international project finance experience.
• Construction phase legal management. Throughout the construction period, Vietnamese legal counsel will be required to manage ongoing regulatory compliance, respond to VARANS inspection findings, handle land and resettlement matters in Khanh Hoa Province, and advise on any changes in Vietnamese law that affect the project’s bankability or the EPC contractor’s obligations.
• Nuclear fuel supply and waste management agreements. Separate agreements for nuclear fuel supply and spent fuel management must be concluded. These engage Vietnam’s obligations under the Non-Proliferation Treaty and its IAEA safeguards agreement, and must be consistent with the new Atomic Energy Law’s provisions on nuclear material control.
V. WHY DUANE MORRIS VIETNAM IS THE RIGHT LEGAL PARTNER
The foregoing analysis makes clear that Ninh Thuận 2 is not a project that can be handled by a general commercial law firm with limited Vietnam experience, or by an international firm operating without deep Vietnamese regulatory knowledge. It requires a firm that combines:
• Mastery of the new Vietnamese regulatory framework — the 2025 Atomic Energy Law, the revised PPP Law, the Investment Law, and PDP8 — applied specifically in a nuclear project context;
• Established relationships with MOIT, MOF, VARANS, EVN, and PVN, built over decades of advisory work on Vietnam’s largest energy and infrastructure transactions;
• Proven experience in structuring export credit agency-backed project financings in Vietnam, including familiarity with the requirements of multilateral development banks, bilateral ECAs, and international commercial lenders;
• The ability to advise in Vietnamese — not merely to translate documents, but to engage substantively with Vietnamese regulatory authorities, National Assembly committees, and government ministries in their own language and on their own legal terms;
• The institutional backing of an international firm with the resources, professional indemnity coverage, and cross-border capability to support a mandate of this scale.
Duane Morris Vietnam, under the leadership of Dr. Oliver Massmann, is the only foreign law firm in Vietnam that meets all of these criteria. Dr. Massmann is the only foreign lawyer ever to have been invited to present to Vietnam’s National Assembly in Vietnamese — a distinction that reflects 25 years of engagement with the country’s legal and regulatory institutions at the highest level. His firm has advised on the EU-Vietnam Free Trade Agreement, on major energy and power transactions involving EVN, PVN, and their subsidiaries, and on Vietnam’s evolving PPP and investment framework across multiple sectors.
On Ninh Thuận 2 specifically, Duane Morris Vietnam brings the full weight of that experience to bear. We understand the legal architecture that has been constructed since November 2024. We have established working relationships with the officials at MOIT, VARANS, and MOF who will process the licence applications and investment approvals. We have structured PPAs under the conditions that EVN imposes. We have advised international investors on structuring their Vietnam investments to maximise protection and minimise approval delay. And we have the language capability, the institutional relationships, and the legal expertise to manage the multi-ministry approval process that will determine the project’s critical path.
Having Duane Morris Vietnam as local counsel on Ninh Thuận 2 is not a compliance formality — it is a strategic investment in the licence approvals, regulatory relationships, and legal architecture that will determine whether the project actually gets built on time and on budget.
CONCLUSION: THE WINDOW IS OPEN — NOW IS THE TIME TO ACT
Vietnam’s Ninh Thuận 2 Nuclear Power Plant is not a future possibility. It is a present reality, advancing on a legal and institutional foundation that is more robust than anything that existed in 2016. The National Assembly has spoken. The Prime Minister has spoken. The new Atomic Energy Law is in force. The IAEA has validated Vietnam’s readiness. PVN has been designated as investor. The revised PDP8 has allocated the capacity and set the timeline.
The legal work — investment structuring, nuclear licensing, PPA negotiation, export credit agency financing, EPC contract drafting, and multi-ministry regulatory coordination — is complex, but it is navigable. Vietnam’s legal system, for all its complexity, has demonstrated that it can accommodate projects of this magnitude when the right legal architecture is built from the outset. The difference between success and the 2016 failure lies not in the ambition of the project, but in the quality of the legal and institutional design that supports it.
For international investors who hold existing intergovernmental frameworks with Vietnam, the strategic window is open now. Competitors are already in motion. The investor for Ninh Thuận 2 — PVN — is ready to engage. The new legal architecture is in place. What is needed now is the legal expertise to execute, and the determination to act before the window narrows.
Duane Morris Vietnam stands ready to serve as Vietnamese legal counsel on this landmark project. For enquiries, please contact Dr. Oliver Massmann at omassmann@duanemorris.com.
Anwalt in Vietnam Dr. Oliver Massmann – Vietnam öffnet seinen Kohlenstoffmarkt: Dekret 112/2026 bringt globale Klimafinanzierung in Reichweite
Am 1. April 2026 hat die Regierung das Dekret 112/2026/ND-CP über die internationale Übertragung von Treibhausgas-Minderungsleistungen und Kohlenstoffgutschriften („Dekret 112“) erlassen. Dekret 112 schafft die wesentliche rechtliche Architektur für die internationale Übertragung von Kohlenstoffgutschriften und international übertragenen Minderungsleistungen (ITMOs) gemäß Artikel 6 (insbesondere 6.2 und 6.4) des Pariser Abkommens. Dies ist ein entscheidender Katalysator für die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Projekten im Bereich erneuerbare Energien und grüne Infrastruktur in Vietnam. Wichtige Eckpunkte:
• Klarer Rahmen für internationale Transfers:Dekret 112 legt ausdrücklich die Mechanismen für die Übertragung von Minderungsleistungen zwischen Vietnam und internationalen Partnern fest. Es ermächtigt das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, formelle Autorisierungsschreiben für internationale Transfers auszustellen und so eine staatliche Rückendeckung für den Export von Gutschriften sicherzustellen.
• Festgelegte Transferquoten & entsprechende Anpassungen: Um nationale Klimaverpflichtungen mit den Renditen der Investoren in Einklang zu bringen, legt Dekret 112 maximale Transferquoten für Kohlenstoffgutschriften fest, die entsprechenden Anpassungen unterliegen:
I. Bis zu 90 % Transfererlaubnis für bestimmte vorrangige Programme gemäß Liste 1 des Dekrets 112.
II. Bis zu 50 % Transfererlaubnis für Programme gemäß Liste 2 des Dekrets 112.
• Stärkung der Bankfähigkeit erneuerbarer Energien: Für Entwickler, die sich mit den Finanzstrukturen von Solar-, Onshore-Wind- und Offshore-Windkraft sowie neuen grünen Wasserstoffanlagen auseinandersetzen, bietet die Möglichkeit, Kohlenstoffgutschriften zu monetarisieren und zu exportieren, einen hoch lukrativen finanziellen Hebel. Dies unterstützt direkt die zugrunde liegende Wirtschaftlichkeit von Corporate Power Purchase Agreements (DPPA/VPPA) und stärkt die Bankfähigkeit von Projekten für ausländische Kreditgeber.
• Strenge Einhaltung und Registrierung (Artikel 6.4): Projekte, die im Rahmen des Mechanismus nach Artikel 6.4 tätig sein wollen, müssen sich direkt über das Nationale öffentliche Dienstleistungsportal oder das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt registrieren, um die Übereinstimmung mit den standardisierten Leitlinien der UNFCCC sicherzustellen.
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Für weitere Informationen zu den oben genannten Punkten wenden Sie sich bitte an den Autor Dr. Oliver Massmann unter omassmann@duanemorris.com. Dr. Oliver Massmann ist Generaldirektor von Duane Morris Vietnam LLC.
Anwalt in Vietnam Dr. Oliver Massmann – Von Bürokratie zu rotem Teppich: Wie das Dekret 96/2026 ausländische Investitionen in Vietnam transformiert
Die Regierung von Vietnam hat am 31. März 2026 offiziell das Dekret 96/2026/ND-CP erlassen, das Leitlinien zum neuen Investitionsgesetz bereitstellt und umfassende Modernisierungen der Investitionslandschaft einführt („Dekret 96“). Es ersetzt die bisherigen Regelungen (Dekrete 31/2021/ND-CP, 19/2025/ND-CP und 239/2025/ND-CP) und markiert einen strategischen Wandel für ausländische Investoren mit positiven Aussichten für den Markteintritt. Wichtige Eckpunkte für ausländische Investoren:
• Gründung von Unternehmen vor Investitionsregistrierung: In einem bedeutenden Bruch mit früheren Verfahrensrigiditäten dürfen ausländische Investoren nun eine wirtschaftliche Organisation gründen, bevor sie ein Investitionsregistrierungszertifikat (IRC) erhalten. Investoren haben ein 12-monatiges Zeitfenster nach der Gründung, um die IRC-Verfahren nachzuholen, was entscheidende Flexibilität für die Strukturierung von Transaktionen und die Vorbereitung der anfänglichen Betriebsbedingungen bietet.
• Besondere Investitionsverfahren & Ausnahmen: Um die Projektdurchführung in Hochprioritätszonen (Industrieparks, Exportverarbeitungszonen, Freihandelszonen und High-Tech-Parks) zu beschleunigen, können berechtigte Investoren traditionelle, langwierige Prüfprozesse für Bau, Umwelt und Brandschutz umgehen. Durch ein Registrierungs- und Verpflichtungsmodell werden die Genehmigungsfristen drastisch verkürzt (z. B. Ziel: 15 Tage für die IRC-Erteilung in ausgewählten Gebieten wie Ho-Chi-Minh-Stadt).
• Verlagerung hin zu High-Tech- und grünen Energieanreizen:Investitionsanreize werden entschieden von arbeitsintensiven Sektoren hin zu zukunftsorientierten Branchen verlagert. Vorrangige Anreize gelten nun für Halbleiterchips, KI-Datenzentren, 5G+-Mobilinfrastruktur und Projekte im Bereich erneuerbarer Energien.
• Verpflichtende Auszahlungsschwellen:Um Chancengleichheit zu gewährleisten und echte Kapitalzusagen zu belohnen, führt Dekret 96 strenge Disziplinen bei der Auszahlung ein. Investitionsanreize sind strikt an tatsächliche Kapitaleinlagen gebunden, wodurch seriöse internationale Entwickler geschützt und spekulative Registrierungen herausgefiltert werden.
• Jährliche Überprüfung von Markteintrittsbarrieren: Das Finanzministerium wird jährliche Überprüfungen durchführen, um die Listen der bedingten Geschäftsfelder zu veröffentlichen und zu kürzen, wodurch unnötige Vorlizenzierungsbarrieren systematisch abgebaut und ein hochkompetitiver, offener Markt gefördert wird.
• Begrenzte Nachforderungen: Behörden dürfen nur Nachforderungen zu identifizierten Mängeln stellen, nicht jedoch durch offene, iterative Prüfungen.
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Für weitere Informationen zu den oben genannten Punkten wenden Sie sich bitte an den Autor Dr. Oliver Massmann unteromassmann@duanemorris.com. Dr. Oliver Massmann ist Generaldirektor von Duane Morris Vietnam LLC
Lawyer in Vietnam Dr. Oliver Massmann -Vietnam Unlocks Its Carbon Market: Decree 112/2026 Brings Global Climate Finance Within Reach
On 1 April 2026, the Government issued Decree 112/2026/ND-CP on international transfer of greenhouse gas emission mitigation outcomes and carbon credits (“Decree 112”). Decree 112 establishes the essential legal architecture for the international transfer of carbon credits and Internationally Transferred Mitigation Outcomes (ITMOs) under Article 6 (specifically 6.2 and 6.4) of the Paris Agreement. This is a vital catalyst for the commercial viability of renewable energy and green infrastructure projects in Vietnam. Key highlights:
• Clear Framework for International Transfers: Decree 112 explicitly outlines the mechanisms for transferring emission mitigation outcomes between Vietnam and international partners. It authorizes the Ministry of Agriculture and Environment to issue formal letters of authorization for international transfers, ensuring sovereign backing for credit export.
• Defined Transfer Ratios & Corresponding Adjustments: To balance national climate commitments with investor returns, Decree 112 establishes maximum transfer ratios for carbon credits subject to corresponding adjustments:
I. Up to 90% transfer allowance for specific priority programs outlined in List 1 of Decree 112.
II. Up to 50% transfer allowance for programs under List 2 of Decree 112.
• Enhancing Renewable Energy Bankability: For developers navigating the financial structures of solar, onshore wind, and offshore wind power, as well as emerging green hydrogen facilities, the ability to monetize and export carbon credits provides a highly lucrative financial lever. This directly supports the underlying economics of corporate Power Purchase Agreements (DPPA/VPPA) and strengthens project bankability for foreign lenders.
• Strict Compliance and Registration (Article 6.4): Projects seeking to operate under the Article 6.4 Mechanism must register directly through the National Public Service Portal or the Ministry of Agriculture and Environment, ensuring alignment with standardized United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) guidelines.
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For more information on the above, please do not hesitate to contact the author Dr. Oliver Massmann under omassmann@duanemorris.com. Dr. Oliver Massmann is the General Director of Duane Morris Vietnam LLC.
Lawyer in Vietnam Dr. Oliver Massmann – From Red Tape to Red Carpet: How Decree 96/2026 Transforms Foreign Investment in Vietnam
The Government of Vietnam has officially promulgated Decree 96/2026/ND-CP on 31 March 2026 providing guidance on the new Law on Investment, introducing sweeping modernizations to the investment landscape (“Decree 96”). Replacing previous regulations (Decrees 31/2021/ND-CP, 19/2025/ND-CP, and 239/2025/ND-CP), this framework marks a strategic shift for foreign investors with positive outlook for market entry. Key highlights for foreign investors:
• Entity Establishment Prior to Investment Registration: In a major departure from past procedural rigidities, foreign investors may now establish an economic organization before obtaining an Investment Registration Certificate (IRC). Investors are granted a 12-month window post-establishment to supplement the IRC procedures, providing crucial flexibility for structuring transactions and preparing initial operational conditions.
• Special Investment Procedures & Exemptions: To accelerate project deployment in high-priority zones (industrial parks, export processing zones, free trade zones, and high-tech parks), eligible investors can bypass traditional, prolonged appraisal processes for construction, environment, and fire prevention. By opting for a registration-and-commitment model, licensing timelines are drastically reduced (e.g., target 15-day IRC issuance in designated areas like Ho Chi Minh City).
• Shift to High-Tech and Green Energy Incentives: Investment incentives are decisively pivoting away from labor-intensive sectors toward future-forward industries. Priority incentives are now targeted at semiconductor chips, AI data centers, 5G+ mobile infrastructure, and green energy projects.
• Mandatory Disbursement Thresholds: To ensure a level playing field and reward genuine capital commitments, Decree 96 introduces strict disbursement disciplines. Investment incentives are strictly tied to actual capital injections, protecting serious international developers and filtering out speculative registrations.
• Annual Review of Market Barriers: The Ministry of Finance will conduct annual reviews to publish and trim the lists of conditional business sectors, systematically dismantling unnecessary pre-licensing barriers and fostering a highly competitive, open market.
• Limited supplementation: Authorities may only request supplementation on identified deficiencies, rather than through open-ended iterative review.
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For more information on the above, please do not hesitate to contact the author Dr. Oliver Massmann under omassmann@duanemorris.com. Dr. Oliver Massmann is the General Director of Duane Morris Vietnam LLC.
Vietnam Investment Review im Gespräch mit Rechtsanwalt in Vietnam Dr. Oliver Massmann – Neugestaltung von Vietnams Industrieimmobilien: Resilienz, Effizienz und der Aufstieg integrierter Ökosysteme
1. Da globale Lieferketten weiterhin durch geopolitische Spannungen und steigende Logistikkosten unter Druck geraten, wie sollte sich Ihrer Ansicht nach Vietnams Industrieimmobiliensektor strategisch weiterentwickeln, um seine Attraktivität für internationale Investoren zu bewahren?
Antwort: Geopolitische Verschiebungen sind nicht nur Risiken, sondern auch Katalysatoren für Vietnam, seine Entwicklung von „Quantität zu Qualität“ zu beschleunigen. Um attraktiv zu bleiben, sollte sich der Industrieimmobiliensektor von der bloßen Bereitstellung von Flächen hin zu widerstandsfähigen Ökosystemen entwickeln. Die Anpassungen sollten sich konzentrieren auf:
(i) Den Schritt über die Kernzentren (wie Bac Ninh oder Binh Duong) hinaus in Satellitenprovinzen. Diese geografische Streuung reduziert Risiken und ermöglicht Investoren den Zugang zu skalierbaren Flächenbanken zu wettbewerbsfähigeren Einstiegspunkten.
(ii) Vietnams neutrale und stabile geopolitische Haltung wirkt wie ein sicherer Hafen. Durch die Straffung administrativer Verfahren und die Verbesserung der rechtlichen Transparenz bietet der Sektor ein vorhersehbares Umfeld, das die Volatilität in anderen Teilen der Welt ausgleicht.
2. Steigende Ölpreise setzen Transport, Produktion und Betriebskosten von Industrieparks erheblich unter Druck. Wie könnte dies die Entscheidungen von FDI-Unternehmen in Bezug auf Flächenanmietung, Fabrikerweiterung oder die Verlagerung von Produktionsketten in Vietnam beeinflussen?
Antwort: Obwohl steigende Ölpreise kurzfristig Druck erzeugen, erzwingen sie eine längst überfällige Effizienzrevolution, die FDI-Unternehmen langfristig zugutekommen könnte. Meiner Meinung nach könnten die Energiekosten die Entscheidungen von FDI positiv beeinflussen:
(i) Anstelle isolierter Fabriken sehen wir einen Trend zur Branchenclusterung. Durch die Ansiedlung mit Zulieferern im selben Industriepark reduzieren Unternehmen Transportkosten und Treibstoffverbrauch erheblich.
(ii) Höhere Straßenverkehrskosten beschleunigen den staatlichen Vorstoß für multimodalen Transport. Unternehmen können Flächen in der Nähe von Tiefseehäfen oder Regionen mit starker Binnenwasserstraßenanbindung anmieten, um teure Lkw-Transporte zu umgehen.
(iii) Steigende Kosten sind ein „Anstoß“ zur Automatisierung. FDI können ihre Präsenz in Vietnam mit „Smart Factory“-Technologien ausbauen, die weniger Energie verbrauchen und weniger logistische Bewegungen erfordern.
3. Da Unternehmen zunehmend die Resilienz ihrer Lieferketten priorisieren, könnte die Entwicklung von Industrieparks mit integrierten Logistiklösungen, grüner Energie und intelligenter Infrastruktur Vietnams nächster Wettbewerbsvorteil bei der Gewinnung von Investitionskapital werden?
Antwort: Absolut. Ein solches Modell ist längst kein Luxus mehr, sondern Vietnams nächste „Blue Ocean“-Strategie. Es bietet zwei klare Vorteile:
(i) Multinationale Konzerne (MNCs) haben strikte Netto-Null-Ziele. Industrieparks mit Dachsolaranlagen, Wasserrecycling und Waste-to-Energy-Lösungen ermöglichen es diesen Unternehmen, globale ESG-Standards mühelos zu erfüllen – und machen Vietnam attraktiver als regionale Wettbewerber, die noch stark auf fossile Brennstoffe setzen.
(ii) Durch den Aufbau „logistikverbundener Industrieparks“ wird die Lücke zwischen Produktion und Distribution geschlossen. Diese „One-Stop-Infrastruktur“ senkt Gemeinkosten und macht Lieferketten widerstandsfähiger gegenüber externen Schocks.
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Autor Dr. Oliver Massmann unter omassmann@duanemorris.com. Dr. Oliver Massmann ist Generaldirektor von Duane Morris Vietnam LLC.
Vietnam Investment Review interviewing lawyer in Vietnam Dr. Oliver Massmann – Reshaping Vietnam’s Industrial Real Estate: Resilience, Efficiency, and the Rise of Integrated Ecosystems
1. As global supply chains continue to face disruption risks driven by geopolitical tensions and rising logistics costs, in your view, how should Vietnam’s industrial real estate sector adjust its development strategy to maintain its appeal to international investors?
Answer: Geopolitical shifts are not just risks, they are catalysts for Vietnam to accelerate its “Quality over Quantity” evolution. To maintain its appeal, Vietnam’s industrial real estate sector should transition from providing just land to providing resilient ecosystems. The adjustments should focus on:
(i) Moving beyond core hubs (like Bac Ninh or Binh Duong) into satellite provinces. This de-risking through geographic spread allows investors to find scalable land banks at more competitive entry points.
(ii) Vietnam’s neutral and stable geopolitical stance acts as a safe harbor. By streamlining administrative procedures and enhancing legal transparency, the sector provides a predictable environment that offsets the volatility seen elsewhere in the world.
2. Rising oil prices are putting significant pressure on transportation, production, and industrial park operating costs. How might this affect FDI enterprises’ decisions regarding land leasing, factory expansion, or the relocation of production chains in Vietnam?
Answer: While rising oil prices create short-term pressure, they are forcing a long-overdue efficiency revolution that might benefit FDI enterprises in the long run. In my opinion, the pressure of energy costs could influence FDI decisions in several positive ways:
(i) Instead of isolated factories, we can see a trend toward industry clustering. By co-locating with suppliers within the same industrial park, enterprises are drastically reducing transportation costs and fuel consumption.
(ii) Higher road transport costs are accelerating the government’s push for multimodal transport. Enterprises can look for leasing land near deep-sea or areas with strong inland waterway connectivity to bypass expensive trucking.
(iii) Rising costs is a “nudge” towards automation. FDI can seek to expand their footprints within Vietnam using “Smart Factory” technologies that consume less energy and require fewer logistical movements.
3. As businesses increasingly prioritise supply chain resilience, could the development of industrial parks integrated with logistics facilities, green energy solutions, and smart infrastructure become Vietnam’s next competitive advantage in attracting investment capital?
Answer: Absolutely. Such a model is no longer a luxury, it is Vietnam’s next “Blue Ocean” strategy. Such a model offers two distinct advantages:
(i) Multinational corporations (MNCs) have strict net-zero targets. Industrial parks that offer rooftop solar, water recycling, and waste-to-energy solutions allow these firms to meet global ESG standards effortlessly, making Vietnam a more attractive destination than regional peers who still rely heavily on fossil fuels.
(ii) By building “Logistics-linked Industrial Zones,” we eliminate the gap between production and distribution. This “one-stop infrastructure” reduces overheads and makes the supply chain more resilient to external shocks.
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For more information on the above, please do not hesitate to contact the author Dr. Oliver Massmann under omassmann@duanemorris.com. Dr. Oliver Massmann is the General Director of Duane Morris Vietnam LLC.
ANWALT IN VIETNAM DR. OLIVER MASSMANN – VIETNAMS WENDEPUNKT ALS SCHWELLENMARKT – VON FRONTIER-ALLOKATION ZUR KERNPORTFOLIO-STRATEGIE: EIN KAPITALALLOKATIONS-PLAYBOOK FÜR GLOBALE INVESTOREN Von Dr. Oliver Massmann (Architekt des Marktzugangs)
I. Executive Insight: Eine strukturelle Neubewertungschance
Vietnam ist nicht länger nur eine „Zukunftsgeschichte“.
Das Land tritt in eine Phase erzwungener globaler Kapitalumverteilung ein.
Mit der Bestätigung durch FTSE Russell, dass Vietnam ab September 2026 den Status eines Schwellenmarktes erhält, sowie der fortlaufenden regulatorischen Angleichung an CPTPP, EVFTA und EVIPA, erfährt das Land eine strukturelle Neuklassifizierung im globalen Investitionsuniversum.
Dieser Wandel ist nicht symbolisch – er ist mechanisch und kapitalgetrieben.
Er löst aus:
• Obligatorische indexgetriebene Allokationen
• Beschleunigte Positionierung aktiver Fonds
• Ausweitung ausländischer Direktinvestitionen (FDI)
• Fortgesetzte rechtliche und regulatorische Liberalisierung
Fazit:
Vietnam entwickelt sich von einer optionalen Frontier-Exposure zu einer Kernallokation im Schwellenmarkt.
II. Der Auslöser: Von Reformen zu Kapitalzuflüssen
Der Aufstieg Vietnams ist das Ergebnis jahrelanger gezielter Reformen, darunter:
• Abschaffung von Vorfinanzierungsanforderungen für ausländische Investoren
• Verbesserungen in Abwicklung, Verwahrung und Handelsinfrastruktur
• Schrittweise Angleichung an internationale Standards des Anlegerschutzes
Doch ein Faktor hat Vietnam historisch zurückgehalten: Beschränkungen des ausländischen Eigentums (FOL).
Die kritische Einschränkung:
Globale Indexanbieter – insbesondere MSCI – haben wiederholt identifiziert:
• Eigentumsbeschränkungen für Ausländer
• Ungleiche Behandlung von Investoren
• Zugangsbarrieren zum Markt
als die Haupthemmnisse für ein Upgrade.
Der strategische Durchbruch:
Vietnam hat sich bereits verpflichtet – durch CPTPP, EVFTA und EVIPA – zu:
• Nationaler Gleichbehandlung ausländischer Investoren
• Liberalisierung des Marktzugangs
• Schutz grenzüberschreitenden Kapitals
Die Implikation ist tiefgreifend:
Die rechtliche Grundlage für vollständige Marktöffnung existiert bereits.
Der verbleibende Schritt ist die nationale Umsetzung und Durchsetzung.
III. Dynamik der Kapitalflüsse: Was als Nächstes passiert
1. Passives Kapital (Sofortwirkung)
• Geschätzte Zuflüsse: 1–1,5 Mrd. USD
• Getrieben durch: Aufnahme in den FTSE Emerging Market Index
Diese Zuflüsse sind nicht-discretionär.
2. Aktives institutionelles Kapital (Haupttreiber)
• Geschätzte Zuflüsse: 10–20+ Mrd. USD
• Zeitrahmen: 12–36 Monate
Hier findet die eigentliche Neubewertung statt.
Aktive Manager werden:
• Vietnam-Exposure neu aufbauen
• Positionsgrößen erhöhen
• Von Satellitenallokation → Kernallokation wechseln
3. Strukturelle Markteffekte
• Liquiditätserweiterung
• Neubewertung der Bewertungsmultiplikatoren
• Kompression der Risikoprämien
Vietnam wandelt sich von „illiquider Gelegenheit“ → „institutioneller Markt“.
IV. Der Multiplikatoreffekt: FDI folgt Portfolio-Kapital
Das am meisten unterschätzte Dynamikmuster ist:
Portfoliozuflüsse gehen FDI voraus und ermöglichen diese.
Warum?
Schwellenmarktstatus bringt:
• Geringeres wahrgenommenes Länderrisiko
• Verlässliche Exit-Kanäle (IPOs, Sekundärmärkte)
• Transparente Bewertungsbenchmarks
FDI-Ausblick:
Vietnam ist bereits führendes Ziel dank:
• China+1-Lieferkettenverlagerung
• Wettbewerbsfähiger Kostenbasis
• Politischer und makroökonomischer Stabilität
Mit Markt-Upgrade:
• Zusätzliche 20–25 Mrd. USD kumulative FDI bis 2030 (konservative Schätzung)
• Starke Zuflüsse in:
o Fertigung
o Erneuerbare Energien
o Infrastruktur
o Technologie
V. Das eigentliche Nadelöhr: Foreign Ownership Limits (FOL)
Trotz Fortschritten bleibt ein Thema entscheidend:
Beschränkungen des ausländischen Eigentums sind weiterhin die größte Hürde für Kapitalzuflüsse.
Beleg aus globalen Benchmarks:
Kuwaits MSCI-Upgrade wurde durch:
• Abschaffung von Eigentumsbeschränkungen
• Vereinfachten Investorenzugang
ermöglicht.
Vietnam hat dies noch nicht vollständig erreicht – noch nicht.
Strategisches Gebot:
Um volle Kapitalzuflüsse freizusetzen und MSCI-Upgrade zu sichern, muss Vietnam:
• FOLs (insbesondere im Bankensektor) abschaffen oder deutlich lockern
• Gleiche Rechte für inländische und ausländische Investoren sicherstellen
• Wertpapiergesetze vollständig mit CPTPP / EVFTA / EVIPA in Einklang bringen
Kernaussage für Investoren:
Die rechtliche Konvergenz ist unvermeidlich.
Die einzige Variable ist das Timing.
Dies schafft ein Vor-Reform-Investitionsfenster.
VI. Vietnams Position in globalen Portfolios
Nach dem Upgrade reiht sich Vietnam ein neben:
• China
• Indien
• Indonesien
• Philippinen
Mit einem entscheidenden Unterschied:
Vietnam bietet:
• Frühere Wachstumsphase
• Höhere Grenzerträge auf Kapital
• Starken Reformimpuls
• Unterbewerteten Aktienmarkt
Portfolio-Formel:
Vietnam = Hochwachstums-EM-Exposure mit Frontier-Mispricing.
VII. Der investierbare Kern: Wohin Kapital fließen wird
Ca. 25–30 vietnamesische Aktien werden den institutionellen Kern bilden.
1. Banken & Finanzwesen (Hauptprofiteure)
• Vietcombank (VCB)
• VietinBank (CTG)
• MBBank (MBB)
• SSI, VNDirect, Vietcap
→ Erwartet: größte Kapitalzuflüsse
2. Immobilien & Industrieplattform
• Vinhomes (VHM)
• Kinh Bac City (KBC)
• Dat Xanh (DXG)
→ Spiel auf Urbanisierung & industrielle Expansion
3. Konsum & industrielles Wachstum
• Vinamilk (VNM)
• Masan (MSN)
• Hoa Phat (HPG)
→ Doppeltriebwerk: Binnenkonsum + industrielle Skalierung
VIII. Aktionsplan für Investoren und Fonds
Phase 1: Pre-Upgrade-Positionierung (Jetzt – Q3 2026)
• Exposure aufbauen vor Indexzuflüssen
• Ziel: Large-Cap-Liquidität, Bankenführer
• Fokus: Aktien mit ausländischem Spielraum
Phase 2: Indexaufnahme (September 2026)
• Beobachten: Passive Zuflussmuster, Liquiditätsspitzen
• Taktische Moves: Umschichtung in indexlastige Titel, Ausnutzen kurzfristiger Volatilität
Phase 3: Post-Upgrade-Expansion (2026–2030)
• Skalierung in: Infrastruktur, Energie (v.a. erneuerbare), Industrieimmobilien, Finanzdienstleistungen
• Ziel: FDI-getriebenen Wachstumszyklus erfassen
Phase 4: Strategische Positionierung (Langfristig)
• Ausrichtung auf: Lieferkettenverlagerung, Mittelschichtwachstum, Urbanisierung
→ Vietnam wird strukturelle Allokation, kein taktischer Trade
IX. Finale Investment-These
Vietnam tritt in einen seltenen Konvergenzmoment ein:
• Regulatorische Reform
• Handelsabkommens-Angleichung
• Indexaufnahme
• Beschleunigte Kapitalzuflüsse
Alles verstärkt sich gegenseitig.
X. Bottom Line
Dies ist keine Markteintrittsgeschichte.
Es ist ein Marktklassifizierungs-Ereignis.
Für globale Investoren:
• Die Frage lautet nicht mehr „Ob man in Vietnam investiert“
• Sondern „Wie früh man sich positioniert, bevor erzwungene Kapitalzuflüsse eintreffen“
Schlussgedanke:
Die Grundlage wurde bereits durch CPTPP, EVFTA und EVIPA geschaffen.
Das Kapital kommt.
Der einzige verbleibende Vorteil ist das Timing.
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Autor Dr. Oliver Massmann unter omassmann@duanemorris.com.
Dr. Oliver Massmann ist Generaldirektor von Duane Morris Vietnam LLC.
Lawyer in Vietnam Dr. Oliver Massmann – VIETNAM’S EMERGING MARKET INFLECTION POINT – From Frontier Allocation to Core Portfolio Strategy: A Capital Allocation Playbook for Global Investors
By Dr. Oliver Massmann (the architect of market access)
I. Executive Insight: A Structural Repricing Opportunity
Vietnam is no longer a “future story.”
It is entering a forced reallocation phase of global capital.
With FTSE Russell confirming Vietnam’s transition to Emerging Market status (effective September 2026) and ongoing regulatory alignment with CPTPP, EVFTA, and EVIPA, the country is undergoing a structural reclassification within the global investment universe.
This shift is not symbolic—it is mechanical and capital-driven.
It will trigger:
• Mandatory index-driven allocations
• Accelerated active fund positioning
• Expansion of foreign direct investment (FDI)
• Continued legal and regulatory liberalization
Conclusion:
Vietnam is transitioning from an optional frontier exposure to a core emerging market allocation.
II. The Trigger: From Regulatory Reform to Capital Inflows
Vietnam’s upgrade trajectory is the result of years of targeted reform, including:
• Removal of pre-funding requirements for foreign investors
• Improvements in settlement, custody, and trading infrastructure
• Gradual alignment with international investor protection standards
However, one factor has historically held Vietnam back—restrictions on foreign ownership (FOL).
The Critical Constraint
Global index providers—particularly MSCI—have consistently identified:
• Foreign ownership limits
• Unequal investor treatment
• Market accessibility barriers
as the primary obstacles to upgrade.
The Strategic Breakthrough
Vietnam already committed—through CPTPP, EVFTA, and EVIPA—to:
• National treatment of foreign investors
• Liberalization of market access
• Protection of cross-border capital
The implication is profound:
The legal foundation for full market openness already exists.
The remaining step is domestic implementation and enforcement.
III. Capital Flow Dynamics: What Happens Next
1. Passive Capital (Immediate Impact)
• Estimated inflows: USD 1–1.5 billion
• Driven by: FTSE Emerging Market index inclusion
These flows are non-discretionary.
2. Active Institutional Capital (Primary Driver)
• Estimated inflows: USD 10–20+ billion
• Timeline: 12–36 months
This is where the real repricing occurs.
Active managers will:
• Rebuild Vietnam exposure
• Increase position sizes
• Move from satellite allocation → core allocation
3. Structural Market Effects
• Liquidity expansion
• Valuation multiple re-rating
• Risk premium compression
Vietnam shifts from“illiquid opportunity” → “institutional-grade market”
IV. The Multiplier Effect: FDI Follows Portfolio Capital
The most underestimated dynamic is this:
Portfolio inflows precede and enable FDI.
Why?
Emerging market status delivers:
• Lower perceived country risk
• Reliable exit channels (IPOs, secondary markets)
• Transparent valuation benchmarks
FDI Outlook
Vietnam is already a leading destination due to:
• China+1 supply chain shift
• Competitive cost base
• Political and macro stability
With market upgrade:
• Additional USD 20–25 billion cumulative FDI by 2030 (conservative estimate)
• Strong inflows into:
o Manufacturing
o Renewable energy
o Infrastructure
o Technology
o
V. The Real Bottleneck: Foreign Ownership Limits (FOL)
Despite progress, one issue remains decisive:
Foreign ownership restrictions are still the single largest constraint on capital inflow.
Evidence from Global Benchmarks
Kuwait’s MSCI upgrade was driven by:
• Removal of foreign ownership limits
• Simplified investor access
Vietnam has not fully matched this—yet.
The Strategic Imperative
To unlock full capital inflows and secure MSCI upgrade:
Vietnam must:
• Remove or significantly relax FOLs (especially in banking)
• Ensure equal rights between domestic and foreign investors
• Align securities law fully with CPTPP / EVFTA / EVIPA commitments
Key Insight for Investors
The legal convergence is inevitable.
The only variable is timing.
This creates a pre-reform investment window.
VI. Vietnam’s Position in Global Portfolios
Post-upgrade, Vietnam joins:
• China
• India
• Indonesia
• Philippines
But with a critical distinction:
Vietnam Offers:
• Earlier-stage growth curve
• Higher marginal returns on capital
• Strong reform momentum
• Undervalued equity market
In portfolio terms:
Vietnam = high-growth EM exposure with frontier mispricing
VII. The Investable Core: Where Capital Will Flow
Approximately 25–30 Vietnamese equities will form the institutional core.
1. Banking & Financials (Primary Beneficiaries)
• Vietcombank (VCB)
• VietinBank (CTG)
• MBBank (MBB)
• SSI, VNDirect, Vietcap
Expect: largest capital inflows
2. Real Estate & Industrial Platform
• Vinhomes (VHM)
• Kinh Bac City (KBC)
• Dat Xanh (DXG)
Play on:
• Urbanization
• Industrial expansion
3. Consumer & Industrial Growth
• Vinamilk (VNM)
• Masan (MSN)
• Hoa Phat (HPG)
Dual engine:
• Domestic consumption
• Industrial scaling
VIII. ACTION PLAN FOR INVESTORS AND FUNDS
Phase 1: Pre-Upgrade Positioning (Now – Q3 2026)
• Build exposure before index inclusion flows
• Target:
o Large-cap liquid equities
o Banking sector leaders
• Focus on:
o Stocks with foreign room availability
Objective: capture pre-repricing
Phase 2: Index Inclusion (September 2026)
• Monitor:
o Passive inflow patterns
o Liquidity spikes
• Tactical moves:
o Rebalance into index-heavy names
o Exploit short-term volatility
Phase 3: Post-Upgrade Expansion (2026–2030)
• Scale into:
o Infrastructure
o Energy (especially renewables)
o Industrial real estate
o Financial services
Objective: capture FDI-driven growth cycle
Phase 4: Strategic Positioning (Long-Term)
• Align with:
o Supply chain relocation
o Middle-class expansion
o Urbanization
Vietnam becomes a structural allocation, not a tactical trade
IX. Final Investment Thesis
Vietnam is entering a rare convergence moment:
• Regulatory reform
• Trade agreement alignment
• Index inclusion
• Capital inflow acceleration
All reinforcing each other.
X. Bottom Line
This is not a market entry story.
It is a market reclassification event.
For global investors:
• The question is no longer “whether to invest in Vietnam”
• But “how early you position before forced capital flows arrive”
Final Thought
The foundation has already been built through CPTPP, EVFTA, and EVIPA.
The capital is coming.
The only advantage left is timing
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